Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Leichte Mittelohrentzündungen, die ohne Komplikationen und Fieber auftreten, bedürfen meist keiner schulmedizinischen Behandlung. Tatsächlich ist es sinnvoll, nicht bei jeder kleinen Infektion auf Antibiotika zurückzugreifen. Die wiederholte Einnahme von Antibiotikum kann dazu führen, dass die Keime resistent gegenüber den Wirkstoffen werden. Zusätzlich belastet jede Einnahme den Organismus.

Bei einer hauptsächlich viralen Mittelohrentzündung sind Antibiotika zudem nicht beziehungsweise kaum wirksam, denn diese helfen nur bei Bakterien.

Mittelohrentzündung mit Homöopathie behandeln

Als Alternative zu Antibiotikum eignen sich einige homöopathische Mittel wie beispielsweise

  • Bariumcarbonicum
  • Capsicum
  • Silicea terra und
  • Kalium chloratum

Entscheidend für die Wahl des passenden homöopathischen Mittels sind die Symptome, mit denen sich die Mittelohrentzündung präsentiert. Aufgrund des großen Spektrums möglicher Mittel ist es sinnvoll, einen Mediziner mit zusätzlicher homöopathischer Spezialisierung, einen Heilpraktiker oder Homöopathen aufzusuchen. Eine unerfahrene Selbstbehandlung birgt hingegen Risiken.

Mittelohrentzündung mit Schüssler Salzen behandeln

Neben den homöopathischen Mitteln können auch Schüssler Salze für eine schnelle Verbesserung sorgen.

Schüssler Salze können helfen, die Beschwerden einer Mittelohrentzündung zu lindern.
Schüssler Salze können helfen, die Beschwerden einer Mittelohrentzündung zu lindern.

Geeignet sind die Salze

  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum
  • Nr. 4 Kalium chloratum
  • Nr. 12 Calcium sulfuricum
  • Nr. 21 Zincum chloratum
  • Nr. 24 Arsenum jodatum

Auch hier gilt, dass das Mittel möglichst individuell auf die vorhandenen Symptome angepasst sein muss und Sie eine fachkundige Beratung der Selbstbehandlung vorziehen sollten.

Letzte Aktualisierung: 05.09.2014